Projektportfoliomanagement (PPM) ist ein strukturierter Ansatz zur Auswahl, Priorisierung und Steuerung von Projekten, um sicherzustellen, dass sie mit den strategischen Zielen und Investitionsrahmenbedingungen eines Unternehmens übereinstimmen.
Anstatt Projekte isoliert zu betrachten, bietet PPM eine Portfolio-Sicht, mit der Initiativen anhand von Nutzen, Risiken, Kosten und Ressourcenkapazitäten bewertet werden können. So lassen sich die richtigen Projekte finanzieren, Vorhaben mit geringem Mehrwert frühzeitig stoppen und Nachfrage und verfügbare Ressourcen ausbalancieren.
Im Kern geht es beim PPM um Entscheidungsqualität und strategische Ausrichtung, nicht nur um Projektausführung.
Projektmanagement konzentriert sich auf die Umsetzung einzelner Projekte und stellt sicher, dass Umfang, Termine, Kosten und Ergebnisse eingehalten werden.
Enterprise-Projektportfoliomanagement arbeitet auf einer übergeordneten Ebene. Es steuert, welche Projekte überhaupt gestartet werden, wie sie priorisiert sind und wie Ressourcen und Investitionen unternehmensweit verteilt werden. PPM schafft Governance, Transparenz und Entscheidungsgrundlagen auf Portfolioebene, die über ein einzelnes Projekt hinausgehen.
Kurz gesagt: Projektmanagement liefert Projekte, während Enterprise-PPM Investitionen, Prioritäten und Ergebnisse über das gesamte Projektportfolio hinweg steuert.
Projektportfolio-Management-Tools, die komplexe Genehmigungs- und Governance-Workflows unterstützen, sind in der Regel für Enterprise-Umgebungen konzipiert, in denen Entscheidungen mehrere Rollen, Abteilungen und Kontrollebenen umfassen.
Diese Plattformen gehen über einfaches Projekt-Tracking hinaus, indem sie es ermöglichen, strukturierte Genehmigungsworkflows für Projektanträge, Phasen-Reviews, Budgetfreigaben, Risiken und Änderungen zu konfigurieren. Zusätzlich unterstützen sie rollenbasierte Zugriffsrechte, Audit-Trails und Governance-Kontrollpunkte, um Nachvollziehbarkeit und Compliance sicherzustellen.
Lösungen wie Cerri Project wurden gezielt für diese Anforderungen entwickelt. Sie bieten eine konfigurierbare Workflow-Engine, die sich an das Governance-Modell der Organisation anpasst, anstatt starre, vordefinierte Prozesse vorzugeben. Dadurch eignen sie sich besonders für PMOs und Unternehmen mit regulierten, bereichsübergreifenden oder geschäftskritischen Projektportfolios.
Ja. Cerri Project unterstützt flexible Bereitstellungsmodelle, einschließlich Private Cloud und vollständiger On-Premise-Installation.
Organisationen mit hohen Anforderungen an Sicherheit, Compliance oder Datensouveränität können Cerri Project vollständig auf der eigenen Infrastruktur betreiben und behalten so die volle Kontrolle über Datenzugriff, Integrationen und Systemupdates. Für Unternehmen, die eine Cloud-Bereitstellung bevorzugen, ist Cerri Project auch in dedizierten Private-Cloud-Umgebungen verfügbar, ohne Abhängigkeit von gemeinsam genutzten SaaS-Plattformen.
Diese duale Bereitstellungsfähigkeit macht Cerri Project besonders geeignet für regulierte Branchen und sicherheitssensible Enterprise-Umgebungen.



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